Elefant, Tiger & Co.

Folge 1193: Auf sie mit Gebrüll

Sendedatum: 28.08.2026
19.50 Uhr MDR
Kamera: Götz Walter
Ton: Lars Kleßig, Robert Kurz
Schnitt: Julia Lodahl

5+4=9?
Nur noch wenige Tage sind es, bis zur Eröffnung von Feuerland und überall gibt es zu tun. Insbesondere das Wohl der Tiere, die hier leben werden, liegt den Pflegern sehr am Herzen. Diese müssen sich bis zum 1. September nicht nur gut auskennen mit den neuen Gehegen, Becken und Wegen – zum Teil müssen sie auch einander erst einmal kennenlernen. So auch bei den Robben. Dort gibt es vier Neuankömmlinge: 3 junge Robbenmädchen aus Nürnberg und ein mit 12 Jahren sehr erfahrenes Weibchen aus Gelsenkirchen. Aus ihnen und den fünf Leipzigerinnen unter der Führung von Hilla soll nun eine Gruppe werden. Auch für Meriam Pietsch und ihr Team ist diese Zusammenführung alles andere als alltäglich. Wie wird das wilde Unterfangen ausgehen?

Schweigen im Walde?
Rote Sumpfspringaffen können wunderschöne Rufe von sich geben. Ihr Gesang, meist ein Duett zweier Tiere, dient in freier Natur dem Zusammengehörigkeitsgefühl und der Revierverteidigung. Auch Hodor und Ilyn, im Leipziger Gründergarten lebende Brüder, stimmen solche gemeinsamen, ausgedehnten Rufe an – allerdings nur gelegentlich und ohne erkennbare Auslöser. Einige dieser Duette hat Philipp Hünemeyer hinter den Kulissen bereits aufzeichnen können. Zu gern würde er die imposanten Rufe seiner Schützlinge auch für die Besucher hörbar machen, doch bislang haben Hodor und Ilyn dazu hartnäckig geschwiegen. Mit Bluetooth-Box und Handy startet Philipp daher einen „Feldversuch“: Kann er mit den aufgezeichneten Duetten seine Schützlinge diese vielleicht zum Singen auf der Außenanlage animieren?

Sieben auf einen Streich
Für die jungen Komodowarane im Terrarium wird es allmählich zu eng. Die inzwischen einjährigen Echsen haben sich prächtig entwickelt. Um allen Raum zu geben, sollen fünf von ihnen in die rückwärtige Tierhaltung des Gondwanalands umziehen, zwei weiterhin im Terrarium zu sehen sein. Gute Gelegenheit, die Tiere einmal gründlich „unter die Lupe“ zu nehmen. Gemeinsam mit den Tierärztinnen und vielen helfenden Händen soll jeder der sieben Prachtstücke vermessen und gewogen werden, einen Ausweis mit Namen erhalten und eine Blutprobe abgeben, zur genetischen Geschlechtsbestimmung. Klingt nach einem gut durchdachten Plan. Doch wird der ohne Komplikationen umzusetzen sein?